Ich finde, Tag 12 vom diesjährigen #AdventOfCode ist ein großartiges Beispiel für professionelle Softwareentwicklung. Damit ist die vorweihnachtliche Rätselei dieses Jahr auch schon zu Ende. 😅
Die Aufgaben habe ich alle mit Hashtag#RustLang gelöst. Auf dem Weg habe ich ein wenig gelernt und viel Freude gehabt. (Falls Lösungshinweise von Interesse sind: Mein Code ist auf GitHub, mit kurzer Beschreibung und CI)
Hast du mitgemacht? Was hast du gelernt?
Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal einen Debugger in einer IDE offen hatte, war das eine Offenbarung. Callstack, lokale Variablen, Breakpoints; davor kannte ich nur backtrace in gdb nachdem ein Programm gekrasht war. Und da waren sie, die vielen Möglichkeiten.
Ich habe mir vorgenommen mich weiter in die Embedded-Entwicklung einzuarbeiten. In dem Zug habe ich mir ein ESP-Prog-Board (USB-JTAG-Interface) besorgt. Als, nach einigen Versuchen, die Debug-UI lief, empfand ich ähnlich wie damals. Es ist schön zu sehen, was Sache ist.
Vor einigen Wochen schrieb ich über das Projekt, eine Steuerung für das Veranstaltungslicht im Familienzentrum zu entwickeln - von 36 digitalen Kanälen zu ein paar beleuchteten Tasten.
Seit dem haben wir das bei den eigenen Veranstaltungen ausprobiert, und intern Feedback gesammelt.
Die Helligkeit sollte einstellbar sein Die Farben der RGB-Scheinwerfer sollten eingestellt werden können und gespeichert bleiben. In dieser zweiten Iteration ist das Ziel nun klarer. Also habe ich die Konfiguration weitestgehend mit Ansible automatisiert und dokumentiert. Mir fehlt lediglich ein Weg um Companion (Die Software, die das Streamdeck ansteuert) automatisch mit der Konfig aus dem Repo zu bespielen.
Was können die KI-Tools eigentlich wirklich, und durch welches Projekt kann ich das herausfinden? Ich könnte mir Kubernetes auf einem Raspberry Pi installieren, und eine Hello World App über CI deployen. Sind mir die Tools dabei eine gute Hilfe?
Die generierten Texte klingen immer überzeugend. Aber den Test der Realität halten diese nicht sicher stand. Mitunter hilft es verschiedene Modelle zu befragen, und darin Hinweise auf die Lösung zu finden. Installation - K3S
Übertreibe ich damit? Gewiss! Bislang gibt’s darin … mich! Anschauen wollte ich mir das dennoch.
Die Tage zuvor hatte ich KeyCloak als Option recherchiert. Nach den Anleitungen ist eine Installation als Paket nicht vorgesehen, sondern ein Betrieb als Container. Vormals hatte ich Container über Podman und Quadlets in Betrieb genommen. Da auch KeyCloak eher wie ein Service laufen soll, fasste ich den Plan es erneut so zu versuchen. Aber…
Podman zu installieren war kein Problem. Konfigurationsdateien konnte ich aus dem vorherigen Projekt übernehmen. Nur… wo blieben die Services für die Container? Das systemctl daemon-reload ist leider schweigsam, wenn es um Fehler geht. Aber es passierte garnichts. Nichtmal mit exakten Kopien ließen sich aktivieren. Nach einigen Stunden fand ich heraus, dass die Version von Podman für Rasberry Pi OS zu alt für Quadlets ist. Also würde ich Debian auf Trixie upgraden müssen. Etwas später war dies erledigt. Die Container für KeyCloak und PostgresSQL liefen.